Epilog

 

Wie das mit fast allen Reisen so ist, lässt sich die „Magie“ der ersten nicht wiederholen. Dies gilt mit Sicherheit ganz besonders für das Laufen eines Jakobsweges.
Aber dies war mir auch von vornherein klar. Somit hat mich dieser Weg auch nicht enttäuscht, sondern mir mit seinen ganz eigenen Reizen und Begebenheiten ein neues Abenteuer bereitet.
Außerdem trägt auch er wieder diverse Früchte in Form von lang anhaltenden Bekanntschaften – wenngleich sie dieses Mal fast ausschließlich aus dem Ausland kommen – was aber absolut kein Hinderungsgrund dafür war, dass sich der „harte Kern“ vom letzten Viertel der Reise im Dezember 2009 bei Sara in der Nähe von Florenz getroffen hat. Mit dabei waren Tomasz, Marc und Simona. Auch mit Jens und Olli stehe ich nach wie vor in Kontakt. Letzter rief mich nach fast einem Jahr an und wir telefonierten bzw. „Skypten“ gleich einige Stunden. Dank sozialer Netzwerke habe ich wohl so ziemlich alle, mit denen ich irgendwie mal gemeinsam unterwegs war, “getroffen”.

Tja, und wie zum Ende des letzten Berichtes auch, sind es nur noch wenige Tage, bis ich wieder einen Flieger Richtung Süden nehme, um in diesem Fall von Le Puy nach St. Jean-Pied-de-Port zu laufen. Auch hier kann ich nur hoffen, dass der Hochsommer seinen Job nicht all zu ernst nehmen wird.

Buen Camino!

 

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