Camino del Norte (Tag 10)

 

Noja → Santander


 → 36,1 Kilometer
↑ 115 Meter

Mittwoch, der 01.07.2009

 

Morgenstimmung
Morgenstimmung

Dank wieder mal richtiger Matratzen hatten wir eine erholsame Nacht.
Kurz nach sieben verabschieden Olli und ich uns von Fred und brechen auf. Das Wetter ist buchstäblich undurchsichtig, aber zum Laufen umso besser.
In Noja finden wir leider kein Café. Also verlassen wir diese doch recht touristische, kleine Stadt ohne Frühstück und hoffen auf eine Einkehrmöglichkeit unterwegs.
Aber sowohl Cafés als auch Wegweiser sind lange Zeit absolute Mangelware.
Entsprechend spät für ein Frühstück, erreichen wir dann endlich einen Campingplatz mit angeschlossenem Restaurant (→ SV). Das Wetter hat sich inzwischen doch wieder für Hochsommer entschieden. Allerdings ist auf einem der Monitore der Bar eine Wettervorhersage zu sehen, die sehr großräumige Regengebiete für die nächsten Tage ankündigt. Das kommt mir doch sehr bekannt – um nicht zu sagen „spanisch“ vor…
Als wir uns gerade wieder gestärkt auf den Weg machen, springt plötzlich ein Spanier aus seinem Auto und bittet uns doch für ein Foto zu posieren – bitte einmal auf die Kamera zuwandernd…

Küste vor Santander
Küste vor Santander

Nach einer weiteren Einkehr kommen wir an eine Steilküste, an deren Kante wir einige Kilometer über Trampelpfade entlanglaufen und dann wieder auf einen ziemlich belebten Strand stoßen. Also raffen wir all unser Selbstbewusstsein zusammen und manövrieren uns wie Außerirdische durch die zahlreichen Badeurlauber. Am Ende dieses Schaulaufes (für beide Parteien) erwartet uns abermals eine Fähre, die uns dann nach Santander bringt.
Vom dortigen Anlieger bis zur Pilgerherberge – ja, es gibt endlich mal wieder eine – ist es dann nicht mehr weit.
Wir checken in diese recht engen Räumlichkeiten der ersten Etage eines unscheinbaren Gebäudes nahe der Kathedrale ein (→ SV). Danach begeben wir uns in eine Bar, die sich als… na, sagen wir mal… ziemlich rustikal erweist. Viel mehr sehen wir von dieser zweiten größeren Stadt des Weges für heute nicht mehr.
Ich suche mir später noch mal kurz im Alleingang eine Kleinigkeit zu essen, dusche in der extrem engen Dusche der Herberge und steuere danach mit Olli noch mal eine andere Bar in unmittelbarer Nähe der Herberge an, wo wir diesen recht strammen Tag abermals bei einem Wein beenden.

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(über die Sitemap lassen sich die Tage gezielt aufrufen)

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