Camino Francés (Tag 30)

 

Portomarín → Palas de Rei


 → 24,8 Kilometer
↑ 250 Meter

Freitag, 30.05.2008

 

Weitblick
Weitblick

Beim Verlassen von Portomarín treffe ich auf die Mexikanerin nebst männlicher Begleitung und unterhalte mich kurz mit ihr. Er bekommt seinen Mund nicht mal zu einem „Hallo“ auf – ist wohl etwas in Sorge, dass ich ihm seine zugegebener Maßen sympathische Begleitung streitig mache könnte. Da ich das aber überhaupt nicht vorhabe, ziehe ich nach kurzer Zeit weiter. Soviel zu „sie würde maximal 15 Kilometer am Tag schaffen“. Gestern waren es dann schon mal 22.
Brigitte ist eine halbe Stunde vor mir aufgebrochen. Trotzdem hole ich sie nach einiger Zeit ein und wir können unser Frühstück heute gemeinsam einnehmen.
Die Situation in dem Café, in dem wir das tun, gleicht ziemlich schnell der vom Vorabend in der Pizzeria. Allerdings verteilen sich die Teilnehmer in diesem Fall über mehrere kleine Tische, die unter einem großen Zeltvordach stehen.
Nach gut einer halben Stunde trifft auch Fabienne zusammen mit ihrer ebenfalls deutschen Pilgerbekanntschaft Christine ein.
Wir verbringen noch eine ganze Zeit in dem Café, während Brigitte sich schon vorzeitig auf den Weg macht. Folglich lässt es sich fast gar nicht vermeiden, dass ich den Rest der heutigen Strecke mit den beiden Mädels bestreite.

Calla-Blume
Calla-Blume

Gemeinsam passieren wir diverse Dörfer und Wetterzonen, unterhalten uns viel und albern herum. Auch Christine stellt sich als sehr sympathisch heraus.
Erst in einem Café kurz vor unserem Etappenziel stößt auch Brigitte wieder zu uns. Keine Ahnung, wo wir sie überholt haben.
Nach einigem Hin und Her in Palas de Rei einigen wir Vier uns, uns in der städtischen Herberge niederzulassen (→ SV).
Nach einem gemeinsamen kleinen Stadtbummel und einigen Einkäufen lassen wir uns alle in einer Bar zum Pilgermenü nieder (→ SV). Auch hier kreuzen so nach und nach diverse bekannte Gesichter auf. Darunter Daniel, sowie Heather und Karen, die beiden Engländerinnen aus Pamplona.
Im Anschluss fragt mich Daniel, was ich jetzt noch so vorhätte, wohl darauf aus, eventuell noch etwas trinken zu gehen. Da ich aber bereits mit Fabienne und Christine zum Weintrinken in der Herberge verabredet bin, muss ich ihm zumindest für heute leider einen Korb geben. Kurze Zeit später verbringe ich mit den Mädels einen sehr witzigen Abend – aus Rücksicht auf die anderen im Treppenhaus der Herberge.

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