Camino via Tolosana (Tag 33) (Artieda – Sangüesa / 36 km)

So geht Camino!
Morgens als letzter die Herberge verlassen, bei bestem Sommerwetter (ok., das ist nicht unbedingt typisch für alle meine Caminos…) durch eine nette, abwechslungsreiche Landschaft ziehen und zwischendurch immer mal wieder in sehr nette Bars einkehren, wo man alle bekannten Gesichter wieder trifft.

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Und auch das ist Camino:
Als ich abends in in der Herberge von Sangüesa eintraf, erfuhr ich, dass bereits alle Betten belegt waren. Einer der Männer, die dort am Tisch saßen, teilte das gleich Schicksal wie ich, und war bereits dabei, nach Alternativen zu suchen.
Er erzählte mir, dass es dort am Rande der Altstadt eine Pension gäbe, die ihn allerdings nicht aufnahm, weil er keinen Personalausweis dabei hatte.
Hmm. Den hätte ich zwar bei mir, aber ich wollte mich erst mal in der Stadt direkt umsehen. Außerdem musste ich langsam mal etwas Essen!

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Notfalls hatte ich ja das Zelt, und es sollte da auch noch einen Campingplatz geben.
Ich wollte mich gerade auf die Suche danach machen, da holte mich mein „Leidensgenosse“ auf seinem Fahrrad ein.
Ich erzählte ihm von meinem Plan.
Er bot mir an, für mich danach zu fragen, da er Spanisch könne. Er ist zwar Engländer, wohnt aber seit einiger Zeit in Spanien.
Ich nahm das Angebot an. Und so erfuhren wir, dass der Campingplatz nicht mehr existiert, es dort aber noch ein Hotel am Ortseingang gäbe.
Ja, das kannte ich bereits vom Vorbeigehen. Und sonderlich begeistert war ich von dessen Charme nicht gerade.
Aber wir beschlossen, uns das mal genauer anzusehen.
Und als die Dame an der Rezeption den Preis für uns von knapp 60,- € auf 44,- € für je ein Doppelzimmer incl. Frühstück senkte, nahmen wir an.
Und das Haus stellte sich als wesentlich besser heraus, als es von außen den Eindruck machte.

Nach der obligatorischen Dusche, trafen wir uns dann zum ebenfalls sehr günstigen aber guten Abendessen mit drei Gängen.
Und als wir gerade damit fertig waren, traf auch das junge Paar aus der letzten Herberge ein. Wir begrüßten uns freudig überrascht.
Ich hatte die Beiden bereits am Nachmittag in einem der Orte auf dem Weg vor einer Bar getroffen und eine Zeit lang dort mit ihnen gesessen.
Aber leider werde ich sie, wie auch meinen neuen Bekannten, höchstens noch morgen zum Frühstück sehen, da sie hier ihren Camino beenden – bzw. der Engländer mit dem Rad weiterzieht.

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(über die Sitemap lassen sich die Tage gezielt aufrufen)

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